Was ist Ebbereth?
Einfach gesagt: Ebbereth ist eine Fantasiewelt, entstanden aus einer Spiel-Idee.
Etwas ausführlicher beschrieben:
1. Der lebende Planet – Ursprung allen Seins
Der Planet selbst ist ein bewusstes Wesen. Sein Gestein atmet, seine Böden reagieren auf Berührung, und tief unter der Oberfläche pulsiert ein uraltes Herz aus Energie. Diese Lebenskraft manifestiert sich an der Oberfläche in Form von Runenadern, biolumineszentem Moos und sanft glühenden Pilzformationen. Jeder Ort ist Teil eines großen Organismus – nichts ist zufällig, alles erfüllt eine Funktion.
Der Planet nimmt Bedrohungen wahr wie Schmerz. Wird sein Gleichgewicht gestört, antwortet er unmittelbar: Steine verschieben sich, Wurzeln durchbrechen den Boden, Licht verändert seine Farbe. Verteidigung ist kein Akt der Gewalt, sondern eine natürliche Reaktion des Lebens selbst.
2. Runensteine und Schutzorte
Über die Landschaft verteilt liegen Runensteine, oft halb verborgen im Moos oder eingerahmt von Wurzeln. Ihre Oberflächen sind mit uralten Zeichen überzogen, die nicht geschrieben, sondern gewachsen wirken. Diese Runen sind Manifestationen des planetaren Willens – Schutz, Heilung, Abwehr.
Manche Runensteine dienen als Ankerpunkte, an denen sich Energie sammelt. In ihrer Nähe verstärkt sich das Leuchten der Pflanzen, und die Luft wirkt dichter, beinahe elektrisch. Reisende berichten, dass Gedanken hier klarer werden und Verletzungen schneller heilen.
3. Die leuchtende Flora – Farben des Lebens
Die Pflanzenwelt dieser Welt folgt keinen bekannten Gesetzen. Pilze schimmern in warmem Gold, kräftigem Rosa oder sanftem Grün und ersetzen Sonne und Sterne in dunkleren Regionen. Moose überziehen Steine wie lebendige Teppiche, pulsierend im Rhythmus des Planeten.
Fedrige Pflanzen und filigrane Blüten fangen das Licht ein und streuen es weiter, sodass ganze Lichtpfade entstehen. Diese Pfade dienen nicht nur der Orientierung, sondern reagieren auf Wesen, die sich ihnen nähern – sie leuchten heller bei friedlicher Absicht und verblassen bei Gefahr.
4. Feen – Hüterinnen des Gleichgewichts
Feen sind keine bloßen Bewohner, sondern Zellen des planetaren Bewusstseins. Sie entstehen dort, wo Magie, Licht und Natur im Einklang sind. Oft verbergen sie sich in Blüten, Federn oder kleinen Naturkammern und zeigen sich nur im schimmernden Augenwinkel.
Ihre Aufgabe ist es, Energie zu lenken, beschädigte Orte zu heilen und das Gleichgewicht zwischen Drachen, Planet und Flora aufrechtzuerhalten. Wenn Feen in großer Zahl erscheinen, ist dies ein Zeichen tiefgreifender Veränderung – oder einer nahenden Bedrohung.
5. Drachen – Wächter der Sphären
Drachen sind die äußeren Verteidiger dieser Welt. Sie sind eng mit dem Willen des Planeten verbunden und spüren jede Erschütterung seines Gleichgewichts. Ihre Schuppen reflektieren das Licht der Landschaft und nehmen je nach Region unterschiedliche Farbtöne an.
Im Frieden ruhen sie hoch oben oder in verborgenen Nestern. Wird der Planet angegriffen, steigen sie auf – nicht aus Zorn, sondern aus Pflicht. Ihr Feuer ist keine bloße Zerstörung, sondern gereinigte Energie, die das Gleichgewicht wiederherstellt.
6. Verteidigung durch Bewusstsein
Die größte Besonderheit dieser Welt ist ihre Selbstverteidigung. Sie benötigt keine Mauern und keine Armeen. Landschaften verändern sich, Wege verschwinden, Licht blendet Eindringlinge, und die Natur selbst wird zur Barriere.
Alles geschieht koordiniert: Feen lenken Energie, Drachen sichern den Himmel, Runen verstärken den Schutz, und der Planet selbst trifft die Entscheidung. Diese Welt ist nicht feindselig – doch sie duldet keinen Missbrauch und keine Ausbeutung.
